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Die Luxemburger Datenschutzbehörde CNPD (Comission Nationale pur la Protection des Donées) hat wegen eines Verstoßes gegen die EU-DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) ein Bußgeld in Höhe von 746 Millionen Euro verhängt.

Amazon verstoße mit seiner Datenverarbeitung gegen die EU-DSGVO. Die CNPD forderte Amazon dazu auf, einige der Geschäftspraktiken zu ändern. Welche diese genau sind, ist bislang nicht bekannt.

Immer wieder kommt es zu verhängten Bußgeldern aufgrund von Datenschutzverstößen.
Eine kleine Auswahl finden Sie in diesem Blogbeitrag.
Eine Liste aller in Europa verhängten Bussgleder finden sie hier.

Festplatten enthalten oft sensible Daten. Werden diese Datenträger nicht mehr gebraucht, müssen sie unwiderruflich gelöscht werden, bevor sie gegebenenfalls weiterverkauft werden.
Eine BR Recherche zeigt nun, dass eine ordentliche Löschung oft nicht durchgeführt wird.

Dem Reporterteam von BR-Recherche und dem des ARD-Magazin Plusminus wurden nun Festplatten zugespielt, die auf Ebay Kleinanzeigen erworben wurden und sensible Firmendaten enthalten.
Die Quelle will auch auf Nachfragen anonym bleiben.

Auf den Festplatten finden sich Ordner wie „Unterlagen für das LKA“. Hier finden sich Dokumente, die den Betrug eines Mitarbeiters belegen sollen. Außerdem wurde dort auch die Strafanzeige gegen den Mitarbeiter abgelegt.
In anderen Ordnern finden sich interne und sensible Daten und Dokumente der Firma KLARNA. Interne Präsentationen, monatliche Wachstumsrate bis hin zu Zugangsdaten, die lediglich in Textdateien hinterlegt wurden.

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Kelber fordert, dass bis Ende des Jahres die Bundesregierung und alle Bundesbehörden ihre Facebookseiten abschalten.
Die Facebook-Fanpages sind nicht datenschutzkonform und bieten den Nutzern somit keinen ausreichenden Schutz. Das weitere Nutzen von Facebook durch Bundesbehörden und Regierung sei nur mit Änderungen in den Datenschutzbestimmungen seitens Facebook möglich.

Frankreichs höchstes Gericht, der Conseil d’État hat die Vorratsdatenspeicherung für rechtswidrig erklärt.

Entgegen früheren europäischen Urteilen wird die Speicherung von Verkehrsdaten aller Internet und Smartphonenutzer nach wie vor in Frankreich praktiziert.
Eine generelle Speicherung und einjährige Bevorratung von Verkehrsdaten widerspreche jedoch EU-Recht, urteilte der Conseil d'État am Mittwoch und folgte damit in wesentlichen Punkten der Linie der Europäischen Gerichtshofs (EuGH).

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